Hallo,

mein Name ist K* Stern.

<Vorname K*, Nachname Stern, ohne Pronomen>

 

Meine Themenschwerpunkte sind Geschlechtsidentität, Körper, Gesundheit, Beziehung und Sexualität.

 

Ich arbeite als Heilpraktiker_in für (Körper)Psychotherapie in einer Praxis für Einzelpersonen und Paare/Polybeziehungen in Hamburg. Termine können in meiner Praxis stattfinden, telefonisch und als Online-Videotermin.

 

Ich freue mich über Buchungsanfragen, Feedback und Anregungen

zu

  • meinen Workshops und Seminaren für trans*, nichtbinäre und gendernonkonforme Menschen, An- und Zugehörige sowie Gruppen
  • Vorträgen, Supervision und Fortbildungen für Fachkräfte

Meine mehrjährige Erfahrungen aus der Trans*beratung am Magnus-Hirschfeld-Centrum Hamburg und bei Trans*Recht e.V. in Bremen stelle ich dabei gern zur Verfügung



Individuelle Einzel- und Paarberatung/-therapie in Hamburg

- Beratungen sind auch per Telefon oder Online möglich.

 

Ich biete individuell vereinbarte Termine für Einzelpersonen oder Paare/Beziehungen. Meine Praxis befindet sich in Hamburg-Ottensen, in der Nähe vom Bahnhof Altona. Für Terminanfragen schreib*t mir einfach eine Nachricht.

Herzliche Grüße,

K*


Corona Update (25.3.2020)

Durch die Ausbreitung des Coronavirus verändert sich der Alltag von vielen trans*, nichtbinären und gender-non-konformen Menschen. Vielleicht kommt es zu Verzögerungen auf dem Weg deiner eigenen Transitionsschritte. Vielleicht hast du weniger Kontakt zu lieben Menschen als sonst. Vielleicht bist du viel allein zuhause und es kommen Themen in dir hoch, mit denen dir der Umgang schwer fällt.

 

NEU: Online-Angebot

Wie kann ich mir selbst etwas Gutes tun? Wie kann ich mich lebendiger fühlen? Wie kann ich mich selbst beruhigen?
Ich zeige dir auf meinem instagram Account Körperübungen, die ich für solche Situationen hilfreich finde. Probiere sie gern mal aus, vielleicht sind sie auch etwas für dich.

 

Meine Praxis

ist für Einzelgespräche geöffnet. Ich verzichte auf Körperkontakt und beachte die gebotenen Hygienevorschriften in der Praxis. Bitte sieh bei Symptomen einer Infektion mit dem Coronavirus COVID-19, oder wenn es im persönlichen Umfeld einen bestätigten Infektionsfall mit dem Virus gibt, von einem Besuch der Praxis ab und wende dich bitte telefonisch an den_die Hausärzt_in oder das Gesundheitsamt. Ich bitte dann um rechtzeitige Absage per Mail oder Telefon. Beratungen für Einzelpersonen und Paare sind auch per Telefon oder online möglich.

 

Workshops und Seminar-Termine 2020

Durch Corona verschieben sich Termine in diesem Jahr (siehe unten) leider und ich kann manche noch nicht veröffentlichen. Wenn dich ein Thema interessiert, schreib mir gern eine Nachricht und ich informiere dich sobald der Termin feststeht.

 

Herzliche Grüße, K*


2019 *** Workshops, Seminare und Vorträge


Körpererfahrungs-Workshop – Entspannen und Ankommen

Samstag 02.03.2019, 16.30-18 Uhr - Trans*Tagung Oldenburg

mit Alexander Hahne
Mein lebendiger Körper: Wann fühle ich mich gut? Was macht mir Freude? Worauf habe ich Lust?
In diesem Workshop hast du die Möglichkeit, deinen Körper in Bewegung und in Ruhe wahrzunehmen und auszuprobieren was sich für dich gut anfühlt, dich entspannt. Inhalte des Workshops sind kleine angeleitete Massage-Teile allein und zu zweit, Wahrnehmungsübungen zum Entspannen deines Körpers, kleine Bewegungseinheiten mit Musik. Außerdem wirst du Zeit haben für dich etwas über das eigene Erlebte aufzuschreiben und über Transfermöglichkeiten in deinen eigenen Alltag nachzudenken.


Der Workshop ist offen für alle selbstverorteten trans* Menschen, ob trans, trans*, transgender, transident, transsexuell, genderqueer, genderfluid, weder-noch, nicht-binär, agender - oder noch ganz anders. An welchem Punkt deines eigenen (Transitions)Weges du dich befindest, ist egal – du bist eingeladen. Inter* Menschen sind ebenfalls herzlich willkommen. Begleitpersonen und Tagesgäste sind gern gesehen.

Podiumsdiskussion zu den neuen S3-Behandlungsrichtlinien für Trans*

Sonntag 03.03.2019, 9.15 Uhr - Trans*Tagung Oldenburg.

Podiumsdiskussion zu den neuen Behandlungsrichtlinien S3 für Trans* mit

  • Dr. Annette Güldenring (Heide/Holstein)
  • Dr. Laura Adamietz (Bremen)
  • Dr. Livia Prüll (Mainz)
  • K* Stern (Hamburg)
  • AOK Vertretung (Oldenburg, angefragt)

Teilnahme im Rahmen der Trans*Tagung möglich.

Fortbildung "Trans und sexuelle Gesundheit"

Freitag, 15.03.2019, 10 – 17 Uhr- Hannöversche AIDS-Hilfe e.V., Hannover.

mit Alexander Hahne
Ob in der Testberatung, bei Präventionsaktionen, oder auch in der sozialpädagogischen Begleitung: Überall begegne ich trans Menschen.  Wie spreche ich trans Menschen respektvoll und akzeptierend an? Was weiß ich über mögliche Lebensrealität(en)? Das Ziel des Tages ist es, respektvoll und trans kompetent über Risikokontakte sprechen zu können.

 Inhalte des Tages sind unter anderem:

  • Input zum Thema trans
  • Praxisteil in Kleingruppenarbeit: Trans sensible Gesprächsführung zur Risikoeinschätzung von sexuellem Kontakt im Beratungsgespräch
  • Selbst-Reflexion zur eigenen Haltung, Kompetenz und Unsicherheiten.

Vorbehalte und Unsicherheiten sind willkommen und werden mit aufgegriffen.

Eine Veranstaltung im Auftrag von Aidshilfe Niedersachsen e.V. und CheckPoint Hannover (Hannöversche AIDS-Hilfe e.V.).

Inhouse-Beratungstag zu "Trans und sexuelle Gesundheit"

Montag 01.04.2019, Beratungsstelle CASA blanca, Hamburg

mit Alexander Hahne

Gastvorträge: "Körpertherapeutische Möglichkeiten für trans* Menschen" und "Trans* in der Beratungspraxis"

Samstag 04.05.2019, im Fortbildungsgang Sexualtherapie mit Schwerpunkt Geschlechtsdysphorie, Geschlechtsinkongruenz, Trans- und Intergeschlechtlichkeit (DGfS - Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung), Hamburg

Der Fortbildungsgang soll zur psychotherapeutischen Versorgung von Jugendlichen und Erwachsenen mit Trans-­ und Intergeschlechtlichkeit und anderen Geschlechtsidentitäten befähigen. Darüber hinaus werden Kompetenzen für Indikationsstellungen für somatische geschlechtsangleichende Behandlungen vermittelt.

 

Leitung: Dr. Wilhelm Preuss, Dr. Timo Nieder, Dr. Katinka Schweizer, Annette Güldenring

Inhouse-Beratungstag zu "Trans* und Nicht-Binarität"

Dienstag 07.05.2019, Bodelschwingh-Haus-Hamburg

mit Alexander Hahne

Workshop "Sexualität und Body Positivity (für alle)"

Dienstag 21.05.2019 - Fachtag "Körpernormen - Sexualität - Empowerment", Jugendbildungsstätte LidiceHaus Bremen.

mit Alexander Hahne

(Wie) Lebe ich meine Sexualität? Wie geht es mir mit meinem Körper und (wie) spreche ich darüber? (Wie) Tausche mich darüber mit anderen aus? Dies sind für viele Menschen präsente und relevante Themen - egal ob während der ersten oder der zweiten Pubertät.

In diesem Workshop werden wir einen ressourcenorientierten, positiven Blick auf Körper und Sexualität richten. Wie können Pädagog_innen Alternativen zu normierender Sprache und normierenden Blicken schaffen, so dass sich trans* Jugendliche angesprochen und angenommen fühlen und einen Andockpunkt finden können? Welche eigenen Vorstellungen und Haltungen als Pädagog_in spielen dabei eine Rolle? Wir bieten sowohl einen Raum zur eigenen Auseinandersetzung, als auch zum gemeinsamen Austausch über Körpernormen und Geschlechtlichkeit im Kontext von Sexualität. Berührungsängste und Unsicherheiten sind willkommen. Wir stellen Impulse zur Verfügung, wie mit trans und gender-non-konformen Jugenlichen über den eigenen Körper, Liebe, Beziehung, Kennenlernen und Sexualität gesprochen werden kann.

 

Der Workshop richtet sich an alle Pädagog_innen, die (auch) mit Jungen und trans*, genderqueeren und männlichen Jugendlichen arbeiten (wollen).

 

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Programm des Fachtags
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Trans* in Beziehung – Ein Partnerschafts-Wochenende rund um Nähe, Körper und Sexualität

mit Ines Voigts

Dieses Wochenende richtet sich an Paare und andere Beziehungskonstellationen, bei denen mindestens eine Person trans* ist. Alle sexuellen Orientierungen, Beziehungskonstellationen und Gender-Identitäten sind willkommen, unabhängig davon an welchem Punkt ihres (Transitions)Weges sie sich befinden.


    ▪    Wer bin ich und wer sind wir, wenn du dich veränderst?
    ▪    Wie können wir mit den Veränderungen gehen und miteinander in Verbindung 
bleiben?
    ▪    Wie leben wir unser Körper, unsere Beziehung, Nähe und Sexualität
    ▪    Wo erleben wir Lust und Neugierde, wo Frust und Schmerz?
    ▪    Was bleibt, was geht, was kommt in unsere Beziehung(en)?
    ▪    Wie können wir eine gemeinsame Sprache finden für das, was uns bewegt?

 

Mit diesen und anderen Fragen beschäftigen wir uns, unterstützt von Wahrnehmungs- und Atemübungen, kunsttherapeutischen Einheiten, Elementen aus Bewegung und Tanz und angeleiteten Paar-Massagen. Es gibt Raum zum Austausch zu zweit, in Kleingruppen, unter Trans* und als Partner*innen unter sich.

 

Alle Übungen sind trans*sensibel konzipiert und die Teilnehmenden werden ermutigt selbst zu entscheiden wie sie die Übungen für sich gestalten und ggf. uminterpretieren. Vorerfahrungen sind nicht notwendig, Neugier auf sich selbst und den*die Partner*in(nen) ist günstig. Bitte meldet euch nicht allein an, sondern mindestens zu zweit als Paar!

 

In Kooperation mit dem Queeren Netzwerk Niedersachsen/QNN e.V., mit TiN - Trans* in Niedersachsen und mit LiN - Lesbisch in Niedersachsen

"Kein AIDS für alle... auch für Trans*?"

Mittwoch 05.06.2019 - Lübecker AIDS-Hilfe e.V., Lübeck

mit Alexander Hahne

Trans*-Menschen sind überdurchschnittlich von HIV/Aids betroffen. Was macht sie vulnerabler als cis Menschen? Wie können wir trans* Menschen mit unseren Präventions- und Testangeboten (besser) erreichen? Welche Vertrauensmaßnahmen bedarf es, um trans* Menschen anzusprechen? Welche (anderen) Risiken haben trans* Menschen für eine Ansteckung mit HIV?

Zielgruppe für diesen Workshop sind beratende Mitarbeiter*innen der Aidshilfen, der Gesundheitsämter und Beratungsstellen für trans* Menschen in Schleswig-Holstein.

Fortbildung: Trans*MSM, Sexualität und HIV/STI-Testberatung

Mittwoch 26.06.2019 bis Freitag 28.06.2019 - Akademie Waldschlösschen, Göttingen 

mit Alexander Hahne

In dieser Fortbildung geht es um trans*Männlichkeit und schwule Sexualität im Beratungskontext. Themen sind dabei u.a. die Begriffsklärung und mögliche Abläufe einer Transition und Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der cis/trans* schwulen Sozialisation. Angesprochen werden auch Besonderheiten in der Beratung von trans*MSM (Männer, die mit Männern Sex haben) unter anderem das Sprechen über den eigenen Körper, das Benennen von Körperteilen und (un-)gelebten Sexpraktiken, Risikomanagement (HIV/STI) und der Umgang mit Ablehnung.
In der Selbstreflexion beschäftigen wir uns mit den Themen Männlichkeit, Begehren, Erleben von Begrenzungen, Perspektivwechseln und der eigenen Beratungshaltung. Vorbehalte und Unsicherheiten sind willkommen und werden mit aufgegriffen. Schwule cis/trans*Männer in der ehren- oder hauptamtlichen Beratung sind zu diesem Seminar eingeladen.

In Kooperation mit der Deutschen AIDS-Hilfe e. V. (DAH)

 

Körpererfahrung für trans* Menschen

Donnerstag 25.07.2019 bis Sonntag 28.07.2019 - Akademie Waldschlösschen, Göttingen Das Seminar ist ausgebucht. Für die Warteliste bitte hier melden!

mit Alexander Hahne

Schwerpunkt dieses Wochenendes ist die Selbstbegegnung und -reflexion der eigenen Gender-Identität durch körperpraktisches Erleben: Hier hast du die Möglichkeit, deinen Körper explizit wahrzunehmen und auszuprobieren, um eine verbesserte Körperwahrnehmung zu erreichen.
Inhalte des Wochenendes sind Wahrnehmungs-, Atem- und Entspannungsübungen, angeleitete Massagen allein und zu zweit unter Berücksichtigung von Trans*Besonderheiten, Tanz und Bewegungseinheiten, verbaler Austausch über die eigene Körperlichkeit in Verbindung mit der Gender-Identität, das eigene Erleben im persönlichen und gesellschaftlichen Umfeld sowie Übertragungsmöglichkeiten in den eigenen Alltag.
Alle Übungen sind trans*sensibel konzipiert und die Teilnehmenden werden ermutigt, selbst zu entscheiden, wie sie die Übungen für sich gestalten und ggf. uminterpretieren. Das Seminar richtet sich an alle selbstverorteten Trans*Menschen, ob trans, trans*, transgender, transident, transsexuell, genderqueer, genderfluid, weder-noch, nicht-binär, agender – oder noch ganz anders. Inter*Menschen sind ebenfalls herzlich willkommen. An welchem Punkt deines eigenen (Transitions)Weges du dich befindest, ist egal - du bist eingeladen.

Gastvortrag: Nichtbinarität

Samstag 19.10.2019, im Fortbildungsgang Sexualtherapie mit Schwerpunkt Geschlechtsdysphorie, Geschlechtsinkongruenz, Trans- und Intergeschlechtlichkeit (DGfS - Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung), Hamburg

Der Fortbildungsgang soll zur psychotherapeutischen Versorgung von Jugendlichen und Erwachsenen mit Trans-­ und Intergeschlechtlichkeit und anderen Geschlechtsidentitäten befähigen. Darüber hinaus werden Kompetenzen für Indikationsstellungen für somatische geschlechtsangleichende Behandlungen vermittelt.

 

Leitung: Dr. Wilhelm Preuss, Dr. Timo Nieder, Dr. Katinka Schweizer, Annette Güldenring

4. HINT-T Hamburg: Körpererfahrungs-Workshop - Entspannen und Ankommen

Samstag 02.11.2019 von 11.30 bis 13.00 Uhr - im Rahmen der Trans*Tagung 4. HINT-T Hamburg.  Anmeldung und weitere Infos hier.

mit Alexander Hahne

Mein lebendiger Körper: Wann fühle ich mich gut? Was macht mir Freude? Worauf habe ich Lust?
In diesem Workshop hast du die Möglichkeit, deinen Körper in Bewegung und in Ruhe wahrzunehmen und auszuprobieren was sich für dich gut anfühlt, dich entspannt. Inhalte des Workshops sind angeleitete Mini-Massage-Teile allein mit dir selbst, Wahrnehmungsübungen zum Entspannen deines Körpers und kleine Einheiten mit einfachen Bewegungen.


Der Workshop ist offen für alle selbstverorteten trans* Menschen, ob trans, trans*, transgender, transident, transsexuell, genderqueer, genderfluid, weder-noch, nicht-binär, agender - oder noch ganz anders. An welchem Punkt deines eigenen (Transitions)Weges du dich befindest, ist egal – du bist eingeladen.
Inter* Menschen sind ebenfalls herzlich willkommen. Begleitpersonen und Tagesgäste sind gern gesehen, wenn sie aktiv mitmachen möchten.

Trans* in Beziehung – Zeit für Bedürfnisse, Verbindung und Körperlichkeit

Samstag, 16.11.2019 von 12 bis 17 Uhr, Queer Unity Königsworther Str. 13, Hannover.  Der Workshop ist ausgebucht.

Für die Warteliste, siehe unten den Kasten Anmeldung.

Dieser Tag richtet sich an Paare und andere Beziehungskonstellationen, bei denen mindestens eine Person trans* ist. Alle sexuellen Orientierungen, Beziehungskonstellationen und Gender-Identitäten sind willkommen, unabhängig davon an welchem Punkt ihres (Transitions)Weges sie sich befinden.

  • Was für ein Bedürfnis habe ich gerade?
  • Wo spüre ich das?

  • Wie kann ich mit dir über meine Bedürfnisse in Verbindung sein?
  • Welche Form der körperlichen Berührung wünsche ich mir von dir?

 

Du hast in diesem Workshop die Möglichkeit, deinen Körper in Bewegung und in Ruhe wahrzunehmen und in deiner Beziehung auszuprobieren welche Form der Berührung sich für dich gut anfühlt. 

Inhalt des Workshops ist ein Mix aus konkreten Wahrnehmungs-übungen, kleinen angeleiteten Massage-Teilen zu zweit und Bewegungseinheiten mit Musik. Die Übungen finden allein und in der Beziehung statt. Es gibt Raum zum Austausch für euch als Paar (oder Beziehung) und in der Gruppe über das eigene Erleben und zu Übertragungs-möglichkeiten in den eigenen Alltag. 



 

Alle Übungen sind trans*/nichtbinaritäts-sensibel konzipiert und die Teilnehmenden werden ermutigt selbst zu entscheiden wie sie die Übungen für sich gestalten und ggf. uminterpretieren. Vorerfahrungen sind nicht notwendig. Alle Übungen finden bekleidet statt. Neugier auf sich selbst und den*die Partner*in(nen) ist günstig.




Dieser Workshop ist Teil der Veranstaltungsreihe LSBTI* Gesundheit, im Andersraum. Ziel dieser Reihe ist es, die Perspektiven, die häufig beim Thema queere Gesundheit hintanstehen müssen, namentlich trans*inter*nonbinary, explizit zu empowern. Partner*innenschaften und Beziehungen finden häufig wenig, bis keine Beachtung, wenn es um trans*spezifische Gesundheitsversorgung geht. Die Workshopreihe versteht Gesundheit jedoch ganzheitlich. Neben offensichtlich medizinischen Fragen zu Intimität_en und Sexualität_en, können begleitende Beziehungspersonen auch in Fragen des geistigen Wohlbefindens von enormer Bedeutung sein.

 

 Praktische Infos: 


  • Wasser und Tee sind vorhanden.
  • Eine kleine Mittagspause ist vorgesehen, bring dir dafür gern etwas zu Essen mit. 

  • Bitte bring für dich bequeme Kleidung mit. Der Raum hat einen Fliesenboden, dicke Socken können daher praktisch sein. 

  • Bitte bring für die Entspannungseinheiten am Boden ein Handtuch oder eine Decke zum Unterlegen und, wenn vorhanden, eine Isomatte o.ä. mit. 

  • Für die Selbstreflexion kann es hilfreich sein sich Schreibmaterial mitzubringen. 



Anmeldung:

Die Plätze sind begrenzt auf maximal 5 Paare oder insgesamt ca. 10 Teilnehmende. Bitte meldet euch nicht allein an, sondern mindestens zu zweit als Paar, oder mehrere Beziehungspersonen.

 

Anmeldung mit Angabe wie viele ihr seid unter: mine.wenzel@andersraum.de

Um die Teilnahme für alle zu ermöglichen und aufgrund einer Förderung durch die Region Hannover, ist die Teilnahme am Workshop kostenlos.


Inhouse-Beratungstag zu "Trans* in der psychosozialen Beratung"

Dienstag, 19.11.2019, BASIS-projekt, Hamburg

Moderation: Bundesverband Trans* stellt vor den neuen "Leitfaden in der Art einer Patient_innenleitlinie für trans* Behandlungssuchende"

Donnerstag 21.11.2019,  aquarium, Skalitzerstraße 6, Berlin - Anmeldung und weiter Infos hier.

Aus dem Save-the-Date des BVT*:
 
Vor einem knappen Jahr ist die S3-Leitlinie "Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie und
Trans-Gesundheit: Leitlinie zur Diagnostik, Beratung und Behandlung" in Kraft getreten. Im ICD-11,
dem neuen Krankheitskatalog der WHO der im 2022 in Kraft treten wird, ist der Eintrag
"Transsexualität" als psychische Störung gestrichen und wird als "Geschlechtsinkongruenz" nur noch
als ein sonstiger Grund angegeben, medizinische Versorgung in Anspruch zu nehmen. Es zeichnet sich
eine zunehmende Entpathologisierung von trans* Personen und eine deutlich veränderte Haltung von
Ärzt_innen zum Thema transgeschlechtliche Identität ab.



Der Bundesverband Trans* gibt eine Publikation heraus, die die S3-Leitlinie in verständlicher, weitgehend nicht-medizinischer Sprache darstellt und Ratschläge zur Selbsthilfe anbietet. Die Publikation soll Behandlungssuchenden Orientierung und Empfehlungen für den Umgang mit medizinischen Versorger_innen geben, Beratungsstellen können sie als ein Instrument der Aufklärung nutzen, Mediziner_innen bietet sie Unterstützung in die Einarbeitung der S3- Leitlinie.



Nun möchte der Bundesverband Trans* herzlich zur Präsentation der Broschüre einladen. Wir treffen uns in Berlin, im aquarium
(Skalitzerstr. 6), und informieren darüber, wie die Publikation entstanden ist, wie sei verwendet werden kann, für wen sie gedacht ist. Es wird reichlich Zeit zum Vernetzen geben!  Wir freuen uns auf eine reichliche Teilnahme.

Programm:

10.00 Uhr – Ankommen mit Kaffee und Tee

10.15 Uhr – Begrüßung durch den BVT* und die Moderation

10.30 Uhr – Zur Geschichte der Leitlinienerarbeitung – Wie eine S3 Leitlinie entsteht, Dr. Timo O. Nieder, Koordinator und Autor der S3 Leitlinie

11.30 Uhr – Darstellung des Leitfadens Trans* Gesundheit und dessen Erarbeitung durch den BVT*, Zeit für Fragen aus dem Publikum

12.30 Uhr – Darstellung des Praxisteils zum Leitfaden, Zeit für Fragen aus dem Publikum

13.00 Uhr – Mittagsimbiss,

13.30 Uhr – Trans* Deutschland – Vernetzung und Bedarfserhebung

14.30 Uhr – Podiumsdiskussion: „Umsetzung der AWMF S3 Leitlinie – Wirksamkeit und Anwendbarkeit des Leitfadens Trans* Gesundheit“,

anschließend Zeit für Fragen aus dem Publikum. Teilnehmende der Podiumsdiskussion sind:

Linus Giese – Perspektive Versorgungserfahrung

Silvia Rentzsch – Perspektive Selbsthilfe

Dr. Christoph Schuler – Perspektive medizinische Versorgung

Dr. Gisela Wolf – Perspektive psychotherapeutische Versorgung

Trans* Beratung Göttingen N.N. – Perspektive Trans* Beratung

Patientenbeauftragte N.N. – Patient_innenrechte

16.00 Uhr – Kurze Zusammenfassung und nächste Termine vom BVT*

16.20 Uhr – Ende der Veranstaltung

Fortbildung: "Geschlechtsinkongruenz, Geschlechtsdysphorie"

Donnerstag 28.11.2019 - im Rahmen des  DGPPN  Kongress 2019.

(Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V.)

Chair: Annette Güldenring, Heide | Co-chair: K* Stern, Hamburg

Die traditionelle, in erster Linie biologisch begründete Zweigeschlechtlichkeit ist im kulturellen Wandel der letzten Jahre ins Wanken geraten. Im Zuge dieser Entwicklungen sind Psychologie und Medizin aufgefordert, sich mit dem Thema Geschlecht, seinen Variationen und damit verbundenen Fragen zur Behandlung versus begleitender Entwicklungsförderung in einem im Spannungsfeld gesellschaftlicher Kontroversen auseinanderzusetzen. Geschlechtlich non-konform und transgeschlechtlich empfindende Menschen fordern eine menschenrechtsbasierte und bedürfnisorientierte Gesundheitsversorgung, die die Vielfalt geschlechtlicher und transgeschlechtlicher Identitäten individuell und problemorientiert unterstützt und fördert unter Verzicht psychopathologischer Festlegungen. Der Workshop möchte einen Einblick in die speziellen Probleme geschlechtlich non-konformer Entwicklungen geben verbunden mit einer kritischen Reflexion des mit geschlechtlichem Anderssein verbundenen "Krankheitswertes". Insbesondere wird in diesem Workshop auf die aktuellen Entwicklungen in der Transgendergesundheitsversorgung (S3 Leitlinien nach AWMF, veröffentlicht 9.10.2018) eingegangen mit folgenden Themenschwerpunkten • Die zentralen Probleme transgeschlechtlicher Menschen im Konflikt mit zweigeschlechtlichen Ordnungssystemen • Entwicklungen transgeschlechtlicher Menschen in den unterschiedlichen Lebensphasen • Inhalte und Stellenwert der psychiatrisch-psychotherapeutischen Begleitung versus Entwicklungsförderung • Somatische Behandlungstechniken • Indikationsstellung für somatomedizinische Maßnahmen • Die Kooperation der therapeutischen Disziplinen im interdisziplinären Setting Zielgruppe: Psychiater_innen, ärztliche und psychologische Psychotherapeut_innen, Allgemeinärzt_innen, psychosoziale Berater_innen. Teilnehmer_innenzahl ca. 15 Personen Methode: Vermittlung von Grundlagen über Power-Point-Präsentationen und Video mit ausreichend Raum zur Diskussion. Besprechung von Lebensbeispielen, gerne aus eigenen Behandlungen der Workshopteilnehmenden.

Lust & Liebe  - Ein Selbsterfahrungswochenende für queere Paare zum Thema Sexualität in Beziehung

Samstag 30.11.2019 bis Sonntag 01.12.2019 - Hamburg.  Anmeldung hier.

Dieses Wochenende richtet sich an queere Paare,  die sich den Themen Lust und Sexualität in einem achtsamen Rahmen und in kleiner Gruppe zuwenden wollen.

 

• Wie leben wir unsere Körper, unsere Beziehung, Nähe und Sexualität?

• Wo erleben wir Lust und Neugierde, wo Frust und Schmerz?

• Was bedeutet Lust für mich? Wie zeigt sie sich in unserer Beziehung?


• Was brauche ich um in meine Lust gehen zu können?


• Wie kann ich mich für mich selbst und mein Gegenüber öffnen?


• Was wünsche und ersehne ich mir in unserer Beziehung?


• Wie kommuniziere ich Grenzen und Wünsche?

Mit Hilfe von kreativ-therapeutischen Methoden setzen wir uns mit diesen und ähnlichen Fragen auseinander um der Lust auf die Spur zu kommen. Das Seminar ist erfahrungsorientiert: Kunst- und körpertherapeutische Methoden, Bewegung, angeleitete Massagen, Übungen zur Selbstreflexion und Austausch im Paar und in der Gruppe. Der Fokus liegt auf der Entfaltung der eigenen Erlebnisfähigkeit und dem Erkunden eigener Wünsche und Bedürfnisse. Spezielle Erfahrungen werden nicht vorausgesetzt. Nacktheit ist für die Durchführung der Übungen nicht notwendig. Jede Person entscheidet für sich, wie weit sie gehen möchte. Die Teilnehmenden werden ermutigt selbst zu entscheiden wie sie die Übungen für sich gestalten und ggf. uminterpretieren. Neugier auf sich selbst und die eigene Beziehung ist günstig.

Für wen ist das Seminar?

Dieses Wochenende richtet sich an queere Paare,  die sich den Themen Lust und Sexualität in einem achtsamen Rahmen und in kleiner Gruppe zuwenden wollen.

Spezielle Erfahrungen werden nicht vorausgesetzt. Alle Übungen sind trans*/NB-sensibel konzipiert. Die Teilnehmenden werden ermutigt selbst zu entscheiden wie sie die Übungen für sich gestalten und gegebenenfalls uminterpretieren.

Organisatorisches

Zeiten: Samstag 10:00-19:00 Uhr und Sonntag 10:00-16:00 Uhr

Ort: Bodywise St. Pauli Clemens-Schultz-Str. 50, 20359 Hamburg

Teilnahmebeitrag:

  • Anmeldung bis zum 31.08.2019 → 430€ pro Paar
  • Regulär ab dem 01.09.2019 → 480€ pro Paar

Ermäßigung ist auf Anfrage möglich.

Für deine Anmeldung und/oder Fragen, melde dich gern.

Wir freuen uns auf deine Nachricht!


mit Ines Voigts

(Sexualtherapeutin, körperorientierte Kunsttherapeutin, Heilpraktikerin, Erziehungswissenschaftlerin M.A. Zusätzliche Weiterbildungen in Meditation & Achtsamkeit, Tanz, Massage, Tantra & Körperarbeit. Seit 2010 haupt- und freiberuflich in Hamburg und Schleswig Holstein für verschiedene Beratungsstellen tätig)

Trans* Sein, meine Sexualität und Safer Sex. Was kann ich für mich tun? Ein Workshop ab 18 Jahren.

Dienstag, 03.12.2019 von 18 bis 21 Uhr, andersraum, Hannover.  Anmeldung und weitere Infos, siehe unten.

mit Alexander Hahne


Du bist trans* und möchtest dich konstruktiv mit deinem Körper und deiner Sexualität auseinandersetzen? Vielleicht lebst du Sexualität und bist zufrieden, oder du möchtest dich in Zukunft anders ausleben? Ähm, wie war das nochmal mit Safer Sex?

- Da kann schon mal der Überblick abhanden kommen…

 

In unserem Workshop gibt es Raum für Neugier, Fragen, Unsicherheiten und Wünsche. Wir begeben uns auf die Suche nach Bezeichnungen für unsere vorhandenen Körperteile, die sich vielleicht stimmiger anfühlen, als gängige Begriffe aus dem Biologiebuch. Wir tauschen uns in der Gruppe dazu aus. Du bekommst Ideen und Inspirationen an die Hand, nach dem Workshop (weiter) zu forschen, was „denn sexuell so deins sein könnte“ und wie du mit anderen darüber sprechen möchtest. Du bekommst einen Überblick zum aktuellen Stand der HIV-Prävention und den drei Safer Sex Strategien. Über andere sexuell übertragbare Krankheiten sprechen wir ebenfalls.

 

Veranstaltungsinformation:

Dieser Workshop ist Teil der Veranstaltungsreihe LSBTI* Gesundheit, im Andersraum. Ziel dieser Reihe ist es, die Perspektiven, die häufig beim Thema queere Gesundheit hintanstehen müssen, namentlich trans*inter*nonbinary, explizit zu empowern.

 

Die Workshopreihe versteht Gesundheit ganzheitlich und umfasst Themenfelder wie den selbstbestimmten Umgang mit einengenden Behandlungsrichtlinien, medizinische Aspekte von Sexualität_en und Intimität_en, sowie emotionale Gesundheit in intimen Beziehungen und Partner*innenschaften.

 

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Region Hannover.

Anmeldung:

Der Workshop richtet sich an trans* und gender-non-konforme Menschen von 14 bis 18 Jahren.

 

An welchem Punkt deines eigenen (Transitions-)Weges du dich befindest und welche sexuelle Orientierung, ob und welche Art von sexuellen Erfahrungen oder Beziehung_en du hast, ist egal. Spezielle Erfahrungen werden nicht vorausgesetzt, Neugier auf sich selbst genügt.

 

Die Plätze sind begrenzt auf maximal 20 Teilnehmer_innen. Der Workshop ist kostenfrei.

 

Anmeldung unter mine.wenzel@andersraum.de.

 


Trans* Sein, meine Sexualität und Safer Sex. Was kann ich für mich tun? Ein Workshop für 14-18 Jährige.

Donnerstag, 12.12.2019 von 17 bis 20 Uhr, Queer Unity Königsworther Str. 13, Hannover.   Anmeldung und weitere Infos, siehe unten.

mit Alexander Hahne

Du bist trans* und möchtest dich konstruktiv mit deinem Körper und Sexualität auseinandersetzen? Vielleicht lebst du Sexualität und bist zufrieden, oder du möchtest in Zukunft gern mal etwas ausprobieren? Ähm, wie war das nochmal mit Safer Sex und Verhütung?

- Da kann schon mal der Überblick abhanden kommen…

 

In unserem Workshop gibt es Raum für Neugier, Fragen, Unsicherheiten und Wünsche:

  • Wie kann und möchte ich über Sex und Sexualität sprechen?
  • Welche Wörter und Bezeichnungen finde ich gut für das, was ich mag und nicht mag?
  • Wie geht Flirten und wie kann ein Kennenlernen ablaufen?
  • Wie gehe ich mit meinem Coming Out um? Oute ich mich überhaupt?

Wir machen uns auf die Suche und tauschen uns in einer ruhigen Atmosphäre in der Gruppe dazu aus. In der Auseinandersetzung mit Sexualität gehört für uns auch die Beschäftigung mit Safer Sex und Verhütung. Du bekommst am Schluss des Workshops einen Überblick zum aktuellen Stand der HIV-Prävention und den drei Safer Sex Strategien. Über andere sexuell übertragbare Krankheiten und Verhütung sprechen wir ebenfalls. Fragen zu klären, gehört natürlich mit dazu.

 

Veranstaltungsinformation:

Dieser Workshop ist Teil der Veranstaltungsreihe LSBTI* Gesundheit, im Andersraum. Ziel dieser Reihe ist es, die Perspektiven, die häufig beim Thema queere Gesundheit hintanstehen müssen, namentlich trans*inter*nonbinary, explizit zu empowern.

 

Die Workshopreihe versteht Gesundheit ganzheitlich und umfasst Themenfelder wie den selbstbestimmten Umgang mit einengenden Behandlungsrichtlinien, medizinische Aspekte von Sexualität_en und Intimität_en, sowie emotionale Gesundheit in intimen Beziehungen und Partner*innenschaften.

 

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Region Hannover.

Anmeldung:

Der Workshop richtet sich an trans* und gender-non-konforme Menschen von 14 bis 18 Jahren.

 

An welchem Punkt deines eigenen (Transitions-)Weges du dich befindest und welche sexuelle Orientierung, ob und welche Art von sexuellen Erfahrungen oder Beziehung_en du hast, ist egal. Spezielle Erfahrungen werden nicht vorausgesetzt, Neugier auf sich selbst genügt.

 

Die Plätze sind begrenzt auf maximal 20 Teilnehmer_innen. Der Workshop ist kostenfrei.

 

Anmeldung unter mine.wenzel@andersraum.de.

 



2020 *** Workshops, Seminare und Vorträge


Vortrag: Zur Gesundheitsversorgung von trans und gender-non-konformen Menschen

Donnerstag 16.01.2020  - im Seminar "Queere Perspektiven auf Normalitätsvorstellungen zu Geschlecht und Sexualität in der Medizin", Humanwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln.

Seminarleitung: Dr._in Thamar Klein

 

Wie kann eine menschenrechtsbasierte und bedürfnisorientierte Gesundheitsversorgung aussehen, die die Vielfalt geschlechtlicher Identitäten individuell unterstützt? Der Vortrag gibt einen Einblick in die Gesundheitsversorgung von trans* und gender-non-konformen Menschen  in Deutschland. Wir diskutieren aktuelle Entwicklungen vor dem Hintergrund historischer medizinischer Standards, Körpernormen und „Krankheitswert“ des Andersseins im Kontext Trans* und Gender-non-konformität, sowie die Verquickung von medizinischem und rechtlichem System.

Körpererfahrungsseminar für trans* Menschen

Donnerstag 30.01.2020 bis Sonntag 02.02.2020 -  Akademie Waldschlösschen, Göttingen.  Das Seminar ist ausgebucht, es gibt eine Warteliste.

mit Alexander Hahne

Schwerpunkt dieses Wochenendes ist die Selbstbegegnung und -reflexion der eigenen Gender-Identität durch körperpraktisches Erleben: Hier hast du die Möglichkeit, deinen Körper explizit wahrzunehmen und auszuprobieren, um eine verbesserte Körperwahrnehmung zu erreichen.
Inhalte des Wochenendes sind Wahrnehmungs-, Atem- und Entspannungsübungen, angeleitete Massagen allein und zu zweit unter Berücksichtigung von Trans*Besonderheiten, Tanz und Bewegungseinheiten, verbaler Austausch über die eigene Körperlichkeit in Verbindung mit der Gender-Identität, das eigene Erleben im persönlichen und gesellschaftlichen Umfeld sowie Übertragungsmöglichkeiten in den eigenen Alltag.
Alle Übungen sind trans*sensibel konzipiert und die Teilnehmenden werden ermutigt, selbst zu entscheiden, wie sie die Übungen für sich gestalten und ggf. uminterpretieren. Das Seminar richtet sich an alle selbstverorteten Trans*Menschen, ob trans, trans*, transgender, transident, transsexuell, genderqueer, genderfluid, weder-noch, nicht-binär, agender – oder noch ganz anders. Inter*Menschen sind ebenfalls herzlich willkommen. An welchem Punkt deines eigenen (Transitions)Weges du dich befindest, ist egal - du bist eingeladen.

In Kooperation mit dem Queeren Netzwerk Niedersachsen / QNN e.V.

Gastvortrag: Perioperative Körperarbeit für Menschen mit Geschlechtsinkongruenz/-dysphorie

Samstag 15.02.2020, im Fortbildungsgang Sexualtherapie mit Schwerpunkt Geschlechtsdysphorie, Geschlechtsinkongruenz, Trans- und Intergeschlechtlichkeit (DGfS - Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung), Hamburg

Der Fortbildungsgang soll zur psychotherapeutischen Versorgung von Jugendlichen und Erwachsenen mit Trans-­ und Intergeschlechtlichkeit und anderen Geschlechtsidentitäten befähigen. Darüber hinaus werden Kompetenzen für Indikationsstellungen für somatische geschlechtsangleichende Behandlungen vermittelt.

 

Leitung: Dr. Wilhelm Preuss, Dr. Timo Nieder, Dr. Katinka Schweizer, Annette Güldenring

Vortrag: Körpertherapeutische Möglichkeiten für Menschen mit Geschlechtsinkongruenz/-dysphorie

Dienstag, 25.02.2020, Internes Kolloquium des Instituts für Sexualforschung, UKE Hamburg

Podiumsdiskussionsbeitrag: Wie funktionieren Entscheidungen von Krankenkassen?

Freitag 28.02.2020 um 19 Uhr in der Humboldt-Universität Berlin, Dorotheenstr. 24., Raum 1.103

Podiumsdiskussion "Krankenkassen und Gesundheitssystem – ein dauerhafter Kampf für trans*, inter* und nicht-binäre Personen? Zwischen erfolgreichen Bewältigungsstrategien und unterdrückerischen Strukturen"

Podiumsdiskussion:

  1. Input aus den vorangehenden Workshops: Bedarfe von TIN-Personen an das Gesundheitssystem und an unterstützende Jurist*innen sowie Ergebnisse aus dem Workshop zu Inter* und Gesundheit
  2. Input: „Inter* und Gesundheit“ durch Ev Blaine Matthigack, IVIM/OII-Germany, systemische_r Berater_in
  3. Input: „Wie funktionieren Entscheidungen von Krankenkassen?“ durch K* Stern, Heilpraktiker*in für Psychotherapie in Hamburg mit mehrjähriger Erfahrung in der Trans*beratung am Magnus-Hirschfeld-Centrum Hamburg und für Trans*Recht e.V. in Bremen
  4. Inputs: „Wie kann eins gegen Ablehnungen von Krankenkassen vorgehen?“ durch Dr. Laura Adamietz, Rechtsanwältin und Notarin, und Dr. Jessica Heun, Rechtsanwältin
  5. Mehrere kurze Inputs: Beispiele positiver Erfahrungen von TIN-Menschen im Kontakt mit Krankenkassen
  6. Diskussion zwischen den Input-Geber*innen und den Zuhörer*innen

Die Podiumsdiskussion wird von trans* und nicht-binären Menschen in Kooperation mit dem Referat für Studierende mit Kind(ern) der Humboldt Universität Berlin organisiert, die sich gerne für die Rechte von ihren TIN-Geschwistern einsetzen möchten und bereits an Projekten wie dem TIN-Solifest und der Aktion Standesamt 2018 in Berlin mitgearbeitet haben. Weitere Informationen zur Veranstaltung hier

1. Kongress Geschlechtsinkongruenz und Körperarbeit

Montag 16.03.2020 bis Mittwoch 18.03.2020 in der Akademie Waldschlösschen bei GöttingenAufgrund des CoronaVirus musste der Kongress leider abgesagt werden. Bei Interesse am Kongress, gern melden.

Die Akademie Waldschlösschen und die AG Gesundheit des Bundesver­band Trans* laden zum 1. Kongress ‚Geschlechtsinkongruenz und Kör­perarbeit‘ ein. Der Austausch und die Vernetzung zu professioneller Kör­perarbeit in der ganzheitlichen Gesundheitsversorgung von Menschen mit Geschlechtsinkongruenz/-dysphorie im deutschsprachigen Raum stehen im Vordergrund.

Weitere Informationen hier

Trans* in Beziehung – Selbsterfahrungstag zum Thema Körperlichkeit und Sexualität

Samstag 27.06.2020 von 12 bis 20 Uhr im Yogaraum Nordstadt, Lilienstraße 2, 30167 Hannover

mit Ines Voigts

Dieser Tag richtet sich an Paare und andere Beziehungskonstellationen, bei denen mindestens eine Person trans*, nichtbinär oder gendernonkonform ist. Alle sexuellen Orientierungen, Beziehungskonstellationen und Gender-Identitäten sind willkommen, unabhängig davon an welchem Punkt ihres (Transitions)Weges sie sich befinden. Wir wenden uns den The­men Lust und Sexualität_en in einem achtsamen Rahmen und in klei­ner Gruppe zu:

  • Was bedeutet Lust für mich? Wie zeigt sie sich in unserer Beziehung?
  • Wo erleben wir Lust und Neugierde, wo Frust und Schmerz?
  • Wie kann ich mich für mich selbst und mein Gegenüber öffnen?
  • Was wünsche und ersehne ich mir in unserer Beziehung?
  • Wie kommuniziere ich Grenzen und Wünsche?

Mit Hilfe von kreativ-therapeutischen Methoden setzen wir uns mit diesen und ähnlichen Fragen ausein­ander um der Lust auf die Spur zu kommen. Das Seminar ist erfahrungsorientiert: Kunst- und körperthe­rapeutische Methoden, Bewegung, angeleitete Massagen, Übungen zur Selbstreflexion und Austausch im Paar und in der Gruppe.

Der Fokus liegt auf der Entfaltung der eigenen Erlebnisfähigkeit und dem Erkun­den eigener Wünsche und Bedürfnisse. Vorerfahrungen sind nicht notwendig, alle Übungen finden bekleidet statt. Alle Übungen sind trans*/nichtbinaritäts-sensibel konzipiert. Alle Teilnehmenden werden ermutigt selbst zu entscheiden wie sie die Übungen für sich gestalten und ggf. uminterpretieren. Neugier auf sich selbst und die eigene Beziehung ist günstig.

 

Praktische Infos:

  • Wasser und Tee sind vorhanden.
  • Eine kleine Essenspause ist vorgesehen, bring dir dafür gern etwas zu Essen mit.
  • Bitte bring für dich bequeme Kleidung mit. Dicke Socken können praktisch sein.
  • Für die Selbstreflexion kann es hilfreich sein sich Schreibmaterial mitzubringen.

Anmeldung:

Die Plätze sind begrenzt auf maximal 5 Paare/10 Teilnehmende.

Bitte meldet euch nicht allein an, sondern mindestens zu zweit als Paar/Beziehung. Die Teilnahmegebühr beträgt 15€ pro Person.

Anmeldung unter mine.wenzel@andersraum.de

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Region Hannover.


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